Wissenswertes und Tipps :: Rund um das Thema "Heizen mit Holz"

Heizen mit Holz wird immer beliebter. Ob das klassische Brennholz, modern hergestellte Holzbriketts oder das super bequeme feuern mit Holzpellets. Die Nachfrage steigt in den letzten Jahren deutlich !
Das Problem: viele "Ofenfreunde" kennen sich nicht richtig aus, werden beim Ofenkauf falsch oder sogar garnicht beraten. 

Um grobe Fehler zu vermeiden und damit Sie möglichst lange Spaß an Ihrem Kaminofen haben, stellen wir nach und nach immer mehr Tipps und Tricks rund ums Thema Holzofen und Brennstoffe online.

Haben Sie spezielle Wünsche oder gibt es da etwas das Sie schon immer wissen wollten ?   Dann schreiben Sie uns ! 
Wir geben gerne fachkompetente Antwort. 



Thema: Holz kaufen und richtig lagern

>> Wann kaufe ich mein Holz am besten

Man sollte rechtzeitig für den Winter vorsorgen und bereits im Sommer Brennholz kaufen. Beim Brennholzkauf gibt es einiges zu beachten: Um richtig gut und sauber zu verbrennen, darf das Holz nur  über eine Feuchte von maximal 25 Prozent im Kern verfügen. Dafür muss es mindestens 3-4 Sommermonate in gesägt und gespaltenem Zustand an einem trockenen und luftigen Ort gelagert worden sein oder  9 bis 10 Tage in einer Trockenkammer bei etwa 100°C verbracht haben.

Bereits im Sommer Brennholz kaufen und Geld sparen

Wenn Sie Geld sparen möchten, beziehen Sie Ihr Holz am besten zwischen März und Juli als „frisch bis vorgelagert“. Dann kann das Holz bei Ihnen bis zum Winterbeginn noch einige Zeit nachtrocknen. Abgesehen vom weit günstigeren Brennholzpreis im Sommer hat es noch einen weiteren großen Vorteil sein Holz frühzeitig einzulagern. Wenn es anfängt kalt zu werden, haben Sie Ihren Winterbrand bereits in trockenen Tüchern und müssen sich keine Gedanken mehr um den höheren Preis für trockenes Holz oder verlängerte Lieferzeiten wegen sehr hoher Nachfrage machen.
 

>> Unterschiedliche Maßeinheiten

Sie haben bestimmt auch schon gemerkt, dass auf dem Brennholzmarkt viele verschiedene Maßeinheiten angeboten werden.
Hier geben wir eine kurze Erklärung, damit Sie sich besser zurecht finden können.

Die meistverwendete Maßeinheit für Kaminholz ist der SRM bzw. Schüttraummeter.
Ein SRM ist ein Kubikmeter (1m³) nicht gestapeltes Holz. 

Dann gibt es noch den RM bzw. Raummeter.
Das ist ein gesetzter Kubikmeter (1m³) fertig geschnittenes (in z.B. 33 oder 25cm Länge) und gespaltenes Brennholz mit Zwischenräumen.

STR heißt Ster und ist unserer Meinung nach mittlerweile veraltet und doch noch sehr gebräuchlich.
Ein richtiger STR bzw. Ster ist ein gesetzter Kubikmeter (1m³) geschnittenes (1 Meterstücke) und gespaltenes Brennholz mit Zwischenräumen.
ABER VORSICHT: Viele "Händler" verkaufen ihren Kunden den Ster als Raummeter. Das ist so nicht richtig.
Denn ein Ster sind Meterstücke und Raummeter ist fertig geschnitten. Sägt man die Meterstücke zusammen in z.B. 33cm und setzt den Haufen dann wieder auf, bekommt man keinen ganzen Kubikmeter zusammen, da man das Holz dann dichter stapeln kann als man es mit den Meterstücken konnte.

Ein FM bzw. Festmeter ist für den normalen Holzverbraucher eigentlich nicht wichtig, da ein Festmeter die reine Holzmasse ohne Zwischenräume angibt. Ein solches Maß findet man nur im Forst bei ganzen Stämmen. 


Aber was ist nun was und welches ist nun mehr ? 

Einfach erklärt:
  • SRM (Schüttraummeter) ist weniger als RM (Raummeter), dafür kostet es auch weniger. Gibt sich also nichts
  • RM (Raummeter) ist weniger als FM (Festmeter), dafür kostet es auch weniger bzw. kann man das eigentlich nicht wirklich vergleichen. Da RM schon bearbeitetes Brennholz ist und Festmeter noch der ganze Stamm.
  • STR (Ster) ist weniger als RM (Raummeter) und in etwa gleich viel wie SRM (Schüttraummeter)

Sie sehen, als Leihe ist es nicht ganz leicht sich einen Überblick schaffen zu können.
Zumal die meisten sich auch nur einmal im Jahr (wenn es anfängt kalt zu werden) damit beschäftigen.
Holzkauf ist Vertrauenssache und bei uns können Sie ganz beruhigt sein.
Alles ist nachvollziehbar und ehrlich dem Kunden gegenüber.
Haben Sie Fragen ? Zögern Sie nicht, kontaktieren Sie uns! 

Wir möchten nicht mit vermeintlichen "Schnäppchen Angeboten" beim Kunden kurzfristig landen, sondern auf viele Jahre hinweg mit dem Kunden ein gutes Geschäftsverhältnis aufbauen und erhalten. Diese Philosophie verfolgen wir nun seit fast 15 Jahren mit Erfolg.


 

>> Wann kaufe ich mein Holz am besten ?

Man sollte rechtzeitig für den Winter vorsorgen und bereits im Sommer Brennholz kaufen. 

Beim Brennholzkauf gibt es einiges zu beachten: Um richtig gut und sauber zu verbrennen, darf das Holz nur  über eine Feuchte von maximal 25 Prozent im Kern verfügen. Dafür muss es mindestens 3 Sommermonate in gesägt und gespaltenem Zustand an einem trockenen und luftigen Ort gelagert worden sein oder  9 bis 10 Tage in einer Trockenkammer bei etwa 100°C verbracht haben.

Bereits im Sommer Brennholz kaufen und Geld sparen
Wenn Sie Geld sparen möchten, beziehen Sie Ihr Holz am besten zwischen März und Juli als „frisch bis vorgelagert“. Dann kann das Holz bei Ihnen bis zum Winterbeginn noch einige Zeit nachtrocknen. Abgesehen vom weit günstigeren Brennholzpreis im Sommer hat es noch einen weiteren großen Vorteil sein Holz frühzeitig einzulagern. 

Wenn es anfängt kalt zu werden, haben Sie Ihren Winterbrand bereits in trockenen Tüchern und müssen sich keine Gedanken mehr um den höheren Preis für trockenes Holz oder verlängerte Lieferzeiten wegen sehr hoher Nachfrage machen.


 

>> Warmes Holz brennt besser.

Ein Brennholzscheit das etwa 4 bis 5 Tage in der Nähe des Ofen's gelagert wurde, hat einen in etwa 10 % höheren Heizwert als ein Stück Holz das Sie direkt von draußen holen und verfeuern.

Warum ist das so ? Holz "atmet", nimmt also Feuchtigkeit auf und gibt sie auch wieder ab. Wenn Sie Ihren Winterbrand zum Beispiel draußen in einem Schuppen lagern oder in der Garage sitzen haben, ist das Holz permanent kalter, nasser Luft ausgesetzt. Diese Feuchtigkeit speichert das Holz unabhängig vom eigentlichen Trocknungsgrad und macht es dadurch feuchter als es normalerweise ist. Das liegt in der Natur des Holzes.

Wenn Sie Ihren Bedarf aber ein paar Tage vorher schon in die warme Wohnung holen und zwischenlagern, haben die Holzscheite genug Zeit zum nachtrocknen und geben die aufgenommene Luftfeuchte von draußen wieder ab. Dadurch brennt das Holz deutlich besser.


 

>> Sorgen Sie bei der Lagerung für genügend Luftzirkulation

Holz "atmet", nimmt also Feuchtigkeit auf und gibt sie auch wieder ab. Lagern Sie Ihr Holz beispielsweise in einer geschlossenen Garage und öffnen das Tor nur um Ihr Auto zu parken, entsteht in der Garage eine sehr hohe Luftfeuchte (besonders wenn das Auto noch nass vom Regen ist). 

Diese Luftfeuchte ist nicht nur Gift für Ihr Kaminholz sondern auch für die Wände Ihrer Garage. 
Im Extremfall kann beides anfangen zu schimmeln. Weil irgendwann soviel Feuchtigkeit und Kälte im Raum ist, dass es einfach nicht mehr aufgenommen werden kann.


Lagern Sie also am besten Ihr Holz in einem separaten Holzschuppen oder Holzgestell. 
Lassen Sie dabei etwas Platz zum Boden (durch z.B. eine Europalette) und zur Wand. 
Das sorgt für eine optimale Durchlüftung. 

 


>> Was passiert bei zu nassem Holz ?

Bei zu nassem Kaminholz droht abgesehen von verrußten Scheiben, Versottung, Glanzruß und Gestank, im Extremfall auch ein Schornsteinbrand. 
Der Heizwertverlust bei nassem Holz beträgt bis zu 100%

Aber nicht nur zu nasses Holz verursacht schwarze Scheiben, Versottung, Glanzruß etc. auch falsche Handhabung des Ofens's birgt ein großes Risiko. Wenn beispielsweise ohne vorheizen, gleich dickeres Scheitholz aufgelegt wird und man versucht nur mit einem Anzündwürfel den Ofen zum Laufen zu bekommen, entsteht in den ersten Minuten sehr viel Qualm bei niedrigen Temperaturen. Dieser kalte Qualm setzt sich dann im inneren des Schornstein ab und erzeugt irgendwann Glanzruß. Auch vorzeitiges und zu starkes drosseln der Luftzufuhr am Ofen bewirkt das gleiche


Deshalb zuerst mit kleinerem Holz oder Anfeuerholz vorheizen. Dann kann dickeres Scheitholz nachgelegt werden. 


 

>> Lieber Brennholz oder doch Holzbriketts ?

Das liegt in erster Linie natürlich im Auge des Betrachter's.
Und doch sprechen sehr viele dinge für Holzbriketts als Brennmaterial Nummer 1
Warum ? Ganz einfach. Es ist sauberer, einfacher zu handhaben und einfacher zu lagern.
Das Brandverhalten ist dem von normalen Kaminholz sehr ähnlich und in sachen Heizwert sowie Preis / Leistung nicht zu überbieten.
Eine Palette (960 - 1040kg) ersetzt in etwa eine Menge von 4 bis 4,5 Schüttraummeter Brennholz. Wenn Sie jetzt mit einem SRM Preis von 75 - 80 Euro rechnen, geht der Punkt klar an die Holzbriketts. Auch in Sachen Ascheanfall und Schmutz bei der Lagerung liegen unseren Holzbriketts deutlich vorne. Sie verursachen beim Lagern und der Verbrennung nur einen Bruchteil Schmutz im Gegensatz zum normalen Brenn- & Kaminholz. Wenn überhaupt. Warum produzieren Holzbriketts weniger Asche als Brennholz ? Das liegt an der Rinde vom Holz, denn Rinde gibt Dreck. Unsere Holzbriketts hingegen werden nur aus reinem Holz ohne Rinde etc. gepresst. Somit verbrennen sie viel sauberer und neutraler als das mit Brennholz möglich wäre.

Unserer Meinung nach gibt es aber einen noch viel wichtigeren Grund die Holzbriketts dem Brennholz vorzuziehen. Holzbriketts werden aus Sägeresten hergestellt. Also das Material was in Sägewerken etc. beim Hobeln und Schleifen anfällt. Dieses Material ist sowieso immer verfügbar. Somit müssen keine Bäume extra für die Brennholzproduktion gefällt werden. Ein Baum braucht in der Regel 30 lange Jahre um zu wachsen. Lieber sollte man die Bäume sinnvoll fällen und in der Möbelproduktion oder ähnlichem verwenden als Brennholz daraus zu produzieren.

 


>> Holzbriketts und für was Sie gedacht sind

Pini+Kay Briketts
verbrennen sehr effizient, schlagen große Flammen und bilden ordentliche Glut.
Branddauer vollkommen in Ordnung, dennoch nicht so lange wie RUF Briketts. 

RUF Briketts
verbrennen mit gleichmäßiger (mittlerer) Wärme, schlagen mittelgroße bis große Flammen.
Bilden weniger Glut als Pini+Kay, brennen dafür deutlich länger. 

RUNDE Briketts
brennen schnell mit großen Flammen an und geben auch schnell ordentliche Wärme ab.
Dehnen sich beim Verbrennen noch aus und geben dadurch noch mehr Energie frei.
Branddauer nicht so lange wie Pini+Kay oder RUF
Ausnahme:
Pollmeier Buchenbriketts und unsere massiven Eichenbriketts.
Das "alles in einem" Brikett. Sehr lange Brenn- & Glutdauer + sehr guter Heizwert und wenig Asche.

Rindenbriketts
gedacht als reiner Gluthalter für über Nacht oder wenn Sie das Haus verlassen. 
Wird aber auch häufig für "zwischendurch" verwendet.
Wenn der Raum warm genug ist, das Feuer aber nicht ausgehen soll.
Diese Brikett-Sorte soll nur glühen, nicht brennen! Luftregelung am Ofen nötig. 


Hier geht's zu unserem Sortiment  [Klick]

 


Thema: Allgemeines
 

>> Was ist die Zukunft - Pellets oder doch weiterhin Brennholz ?

Auf die nächsten 5 Jahre betrachtet wird der Marktanteil von Pellets weiter rasant steigen, dem Brennholz oder Holzbrikettsbedarf wird das aber nicht beeinträchtigen. Erst in 10 oder 15 Jahren wird das Brennholz nach und nach vom Markt verschwinden oder einfach zu teuer werden. Das liegt überwiegend am Rohstoff selbst. Holz ist nicht unendlich verfügbar. Ein Buchen-Baum beispielsweise benötigt mindestens 30 lange Jahre um dick genug zu sein damit man ihn fällen kann. Für das klassische Brennholz müssen immer ganze Bäüme verarbeitet werden wohingegen man bei Pellets oder Holzbriketts auch die Sägespäne aus der Indutrie verwenden kann. Das ist ein riesiger Vorteil, da keine extra Bäume gefällt werden müssen und das Material (unbehandelte Sägespäne) durch die Industrie sowieso verfübar ist. Bei Brennholz ist der Aufwand dagegen schon enorm -> Fällen, transportieren, sägen, lagern, trocknen, liefern, stapeln, verbrennen. All diese Schritte sind nötig damit es mit Brennholz warm wird. 


>> Ist es günstiger mit Holzpellets zu heizen ?

Das kommt ganz auf den Nutzer an. Wird der Pelletofen nur mal ab und an oder einmal am Tag für 2, 3 Stunden angemacht, ist das heizen mit Holzpellets etwas teuer wie mit Brennholz oder Holzbriketts. Wird der Pelletofen aber durchgehend laufengelassen, ist das ganze System und auch der Raum in dem der Ofen steht warm. Dann regelt der Pelletofen seine Luft- & Pelletzufuhr automatisch runter. Dadurch sinkt der Verbrauch sehr. 
Alles in allem hört sich das aber schwieriger/schlimmer an als es ist. Das heizen mit einem Pelletofen ist eine sehr schöne sache.
Es verbindet das gemütliche Holzfeuer mit einfacher Bedienung und Handhabung.
Wenn es dafür im Jahr ein paar wenige Euro mehr kostet, darf es das auch.
Man spart sich schließlich auch sehr viel Arbeit mit dem Holzverräumen etc.


 

>> Sei schlau... beantrage BAFA

In den vergangenen Wochen haben wir zunehmend festgestellt, das viele unserer Kunden den Begriff "BAFA Förderung" noch nie gehört haben. Weil gerade das aber eine super Sache ist, möchten wir hier noch einmal separat darauf hinweisen.

"BAFA Förderung" ist, wie das Wort schon sagt, eine Förderung vom Staat für allerhand Dinge. Besonders interessant für neue Heizungsanlagen. Darunter z.B. Pellets- & Holzheizungen mit Warmwassertasche ( auch Wohnzimmertaugliche Öfen) sowie Solaranlagen etc.! Sinnvoll für jeden der sowieso seine Heizung umstellen oder erweitern wollte.

Auch wir haben uns einen Pelletofen mit Warmwasseraufbereitung gekauft und direkt angeschlossen.
Ohne aufweniges hin und her. Ganz einfach und problemlos.

Durch die "BAFA Förderung" haben wir dann gut zwei drittel der Gesamtkosten zurück erstattet bekommen.
Daher können wir jedem interessierten nur empfehlen sich mal über die "BAFA" genau zu informieren.

Bei fragen stehen wir gerne zur Verfügung. 

 

>> Warum sagt man Brennholz ist klimaneutral ?

Mit dem CO2 verhält es sich beim Holz folgendermaßen: Egal ob das Holz im Wald liegt und verrottet oder Sie es in Ihrem Ofen in Form von Brennholz, Holzbriketts oder Pellets verheizen, es entsteht immer die gleiche Menge an CO2. Dieses entstandene CO2 wird von wachsenden Bäumen wieder aufgenommen und schließt somit den Kreis. Darum sagt man "Holz ist klimaneutral" 

 

>> Sind billige "Baumarktöfen" immer Schrott ?

Hierfür gibt es ein klares NEIN. Auch die günstigeren Öfen müssen nicht schlecht sein. In unseren mehr als 12 Jahren Firmengeschichte haben wir schon so allerhand gesehen. So können wir aus Erfahrung sagen, dass sehr viele Öfen von verschiedenen Herstellern (auch Top Hersteller) und aus verschiedenen Preisklassen in dem gleichen Werk produziert werden und einfach eine neue Außenhülle bekommen. Natürlich sollte man jetzt nicht alle Öfen über einen Kamm scheren, denn es gibt tatsächlich einige "besondere" Fabrikate die in punkto Qualität das gewisse Extra haben.
Allerdings wirkt sich das auch auf den Preis aus. Beim Ofenkauf wird man überhäuft mit angeboten und Extras die manchmal kein Mensch braucht, daher sollte man sich vorher überlegen, was der Ofen alles können soll und für was Sie ihn brauchen.
Faustregel: Um so mehr dran ist, desto mehr geht kaputt !

Unserer Meinung nach bekommt man schon für um die 1000,00 Euro einen sehr guten Ofen an dem man lange Freude hat. 
Haben Sie mehr fragen zu diesem Thema ? Dann rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne !

 

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